Spritpreise

Was tun gegen die hohen Spritpreise?

Die hohen Oil Spritpreise sind für alle Autofahrer eine Qual. Seit einigen Monaten steigt der Spritpreis weiter kontinuierlich an. Der Preis geht zu Gunsten der Ölscheichs und Tankgesellschaften, "Otto" Normalverbraucher hat dabei das Nachsehen.

Doch was kann man gegen die hohen Spritpreise tun?

Eine erste Möglichkeit ist der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Viele Pendler nutzen diese bereits und lassen das Auto zu Hause oder am Bahnhof stehen. Bereits ein Drittel aller Autofahrer ist auf die Bahn umstiegen, weil sie vor allem günstiger, schneller und bequemer ist. Auch auf Busse wird, wo es möglich ist, inner- und außerorts umgestigen. Auch diese Art von Verkehrsmittel ist günstiger als mit Auto zu fahren.

Bereits viele Menschen ziehen sogar schon Taxis den Autos vor, weil selbst diese noch vom Fahrpreis her günstiger kommen, als den teueren Benzin zu tanken.

Als zweite Möglichkeit sind die Autohersteller gefragt. Bereits viele bekannte Hersteller, wie Audi oder BMX etwa, haben auf die steigenden Spritpreise reagiert. So arbeiten sie bereits seit längerer Zeit an Wasserstoff- und Hybridantrieben, die beispielsweise nur noch mit Wasser Motorkraft laufen. Die Entwicklung dieser "alternativen Kraftstoffe" hat sich bereits deutlich erhöh, es sind auch schon erste Autos mit diesen Antriebstechniken vorhanden. Benzin würde dann praktisch unnötig. Außerdem sind bereits heute schon alternative Kraftstoffe an deutschen Tankstellen zu finden: Biodiesel besteht einen Gemisch natürlicher Rapspflanzen, mit denen ein Auto ohne Benzin betrieben werden kann und der Preis wesentlich günstiger als Benzin ist. Es gibt bereits viele Gastankstellen in Deutschland. Das Gas ist ebenfalls günstiger als der Benzin.

Aber auch Eigeninitiative kann als dritte Möglichkeit helfen. Als erstes sollte man weniger Kurzstrecken mit dem Auto zurücklegen oder diese etwas reduzieren. Bei langsamen oder schnellen Fahrten kann man entsprechend runter- oder raufschalten um Sprit zu sparen. So kann man spritsparender fahren und auch einige Liter Benzin sparen.

Eine vierte Möglichkeit ist der Tanktourismus in anderen Ländern. Er wird von vielen Staatsbürgern genutzt, wie etwa in der Tschechoslowakei. So fahren Einheimische oder weiter entfernte mal schnell über die Grenze in unsere Nachbarländer, wo die Grenzen jetzt nicht mehr kontrolliert werden. Hier gibt es den Benzin noch um einige Cents den Liter günstiger. Da lohnt es sich auch, an den Tankstellen direkt hinter der Grenze richtig den Tank vollzumachen. Innerorts in größeren Städten kann der Benzin auch noch günstiger sein. Nachdem man vollgetankt hat, kommt man öfter wieder ins Nachbarland.

Als letzte Möglichkeit wäre auch ein allgemeiner Streik der deutschen Bürger sinnvoll. Ein Beispiel hat bereits gezeigt, das soetwas funktionieren würde: Der Milchbauernstreik. Damals streikten alle Milchbauern aus Deutschland und legten die Milchzufuhr an Molkereien lahm, um einen höheren Anteil am Verkaufspreis der Milchprodukte zu erhälten. Wenn sich also alle deutschen Bundesbürger zusammentäten und streiken würden oder ein Volks- bzw. Bürgerbegehren einreichen würde, müssten die Gewinner der hohen Benzinpreise und die Politik sie hören. Damit könnte sicher ein kleiner Schritt erreicht werden, denn viele Menschen haben die Nase von den hohen Benzinpreisen mächtig voll. Als ein Volk kann man zusammen auch gegen die Großen angehen und den Kampf gegen sie gewinnen.